ja, mein Mädchen und ich haben es geschafft. Wir haben die 2 bestanden
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Es war zwar keine Traum Prüfung, aber sie hat bestanden. Der Prüfungsverlauf ist der SCH H 1 ähnlich, unterscheidet sich aber folgendermaßen: die Fährte ist eine Fremdfährte, in der Unterordnung hat sie noch das "Steh" und im Schutzdienst muss sie 3 Verstecke eng umlaufen (Streife nach dem Helfer)und im 4. Vertseck steht er dann, auch kommt noch ein Rückentransport mit Überfall dazu.
In der Fährtenarbeit hat sie leider nur 75 Punkte v. 100 erreicht. Zwar hat sie diesesmal die Winkel Mustergültig ausgearbeitet, dafür hat sie die Gegenstände nicht richtig angenommen. Beim 1. Gegenstand war ich so sauer, daß ich Platz gesagt habe- das hat mich ganze 10 !!! Punkte gekostet. War mir aber egal. Noch ein paar Unsicherheiten hier und da und die Punkte sind geflattert.
Irgendwie waren alle Prüfungshunde heute ein bisschen gaga.... In der Unterordnung haben wir 90 Punkte bekommen. Sie sollte etwas aufmerksamer laufen, etwas schneller das sitz ausführen, gerader und dichter vorsitzen. Wie das halt so im SchH ist- irgendwo müssen ja die Punkte gezogen werden...Meine größte Angst hatte ich vor dem "steh". Da meinte sie meistens recht dreißt, sie müsse noch ne Hundelänge nachlaufen- gaaaanz langsam so, daß es kaum auffällt. Das tat sie aber heute nicht. Supi.
Beim Apport hat sie ein bisschen geknautscht- zur Überraschung aller Anwesenden. Das kenne ich auch von ihr schon lange nicht mehr. Aber hier sieht man mal wieder, daß wir keine Maschinen haben- und das ist gut so. Sonst würde es doch langweilig werden 
Beim Schutzdienst haben wir leider nur 88 Punkte erreicht.
Die Streife nach dem Helfer hat sie sehr schön erledigt. Das Stellen und verbellen war soweit auch o.k. Sie hat zwar den Helfer etwas belästigt ( Punktabzug) aber als sie dann ihren Takt gefunden hat, war es i.o.
Die Angriffe waren drangvoll und gut ausgeführt, obwohl der Griff stellenweise etwas voller hätte sein können.
Die meisten Punkte sind und im Gehorsam beim Rückentransport flöten gegangen. Der Helfer muss hier über eine Strecke von ca. 25 Meter vor uns her laufen. Ebby muss "frei bei Fuß" bei mir bleiben. Sie muss auf mich und den Helfer gleichzeitig achten. Da ist sie schon ganz schön ins schludern geraten. Sie konnte es kaum abwarten, bis sich der Helfer umdrehte und sie endlich zupacken durfte.
Jetzt noch der Seitentransport zum Richter und wir hatten es geschafft.
Zwar war das Ergebniss nicht daß, was ich mir als Ziel gesetzt habe, aber wir haben bestanden und im Sommer werden wir das ganze mit hoffentlich besserem Ergebniss wiederholen.

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